Doch was ist mit all den anderen guten Ideen geschehen? Sind sie gescheitert? Wurden sie verworfen? Oder konnten sie einfach nur deshalb nicht umgesetzt werden, weil es an einer Anschubfinanzierung, den richtigen Partnern oder etwas Ermutigung gefehlt hat?
Hier wollen die Tage der Utopie helfen und haben deshalb gemeinsam mit der Firma Kairos Wirkungsforschung & Entwicklung die Wirkstätten der Utopie ins Leben gerufen.
Martin Strele, einer der Geschäftsführer von Kairos: "Wir werden versuchen, den Ideen und Projekten für sechs Monate eine Stütze zu geben. Oft scheitert es nur daran, dass man eine Idee strukturieren muss, dass man dafür Leute braucht, die man noch nicht kennt, oder dass man einfach dranbleiben muss."
Die Mittel dafür sind begrenzt, dafür bringt das Team von Kairos eine Menge Erfahrung für die Umsetzung guter Ideen mit. Zu ihren Projekten zählen zum Beispiel "Ein guter Tag hat 100 Punkte" oder die Raumentwicklung Montafon.
Direkt bei den Tagen der
Utopie und danach wird es die Möglichkeit geben, gute Ideen mitzuteilen – als Notizzettel oder Skizze im eigens dafür aufgestellten Postkasten, als e-mail oder im persönlichen Gespräch bei den Tagen der Utopie.
"Wir sammeln die Ideen einmal, schauen sie uns an und setzen uns dann mit den Personen oder Gruppen zusammen, um zu schauen, was sie brauchen." Aus den Einreichungen werden
dann in einem
interdisziplinären
Gremium erfahrener Projektentwickler drei Projekte ausgewählt, die für ein halbes Jahr unterstützt werden.
Finanziert werden die Wirkstätten der Utopie von zwei Stiftungen.

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