Festival für eine gute Zukunft

Zukunftsbilder, Dialoge, Ausstellungen und Neue Musik
Dienstag 23. bis Sonntag 28. April 2013
Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast / 6840 Götzis / Österreich
Festival für eine
gute Zukunft

Montag, 15. April 2013

Geburtshilfe für das Neue

Die Tage der Utopie haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder inspiriert, selbst aktiv zu werden. Aufgeladen mit positiver Energie und umgeben von faszinierenden Menschen sitzen sie dann am Nachmittag in der Sonne oder abends bei einem Glas Wein mit anderen beisammen und schmieden Pläne. Pläne, wie man die Welt verbessern könnte, wie man ein konkretes Problem lösen könnte, wie man das, was einem schon eine Weile im Kopf herumgeistert, gemeinsam mit anderen realisieren könnte. Es gibt einige Beispiele für gute Ideen, die im Rahmen der Tage der Utopie entstanden sind, für die sich Menschen vernetzt haben, und die in der Folge auch umgesetzt werden konnten.
Doch was ist mit all den anderen guten Ideen geschehen? Sind sie gescheitert? Wurden sie verworfen? Oder konnten sie einfach nur deshalb nicht umgesetzt werden, weil es an einer Anschubfinanzierung, den richtigen Partnern oder etwas Ermutigung gefehlt hat?
Hier wollen die Tage der Utopie helfen und haben deshalb gemeinsam mit der Firma Kairos Wirkungsforschung & Entwicklung die Wirkstätten der Utopie ins Leben gerufen.
Martin Strele, einer der Geschäftsführer von Kairos: "Wir werden versuchen, den Ideen und Projekten für sechs Monate eine Stütze zu geben. Oft scheitert es nur daran, dass man eine Idee strukturieren muss, dass man dafür Leute braucht, die man noch nicht kennt, oder dass man einfach dranbleiben muss."
Die Mittel dafür sind begrenzt, dafür bringt das Team von Kairos eine Menge Erfahrung für die Umsetzung guter Ideen mit. Zu ihren Projekten zählen zum Beispiel "Ein guter Tag hat 100 Punkte" oder die Raumentwicklung Montafon.
Direkt bei den Tagen der Utopie und danach wird es die Möglichkeit geben, gute Ideen mitzuteilen – als Notizzettel oder Skizze im eigens dafür aufgestellten Postkasten, als e-mail oder im persönlichen Gespräch bei den Tagen der Utopie. 
"Wir sammeln die Ideen einmal, schauen sie uns an und setzen uns dann mit den Personen oder Gruppen zusammen, um zu schauen, was sie brauchen." Aus den Einreichungen werden dann in einem interdisziplinären Gremium erfahrener Projektentwickler drei Projekte ausgewählt, die für ein halbes Jahr unterstützt werden.
Finanziert werden die Wirkstätten der Utopie von zwei Stiftungen.

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